Hintergrund dieser Vorgehensweise ist die Instabilität des Vitamin C (Ascorbinsäure). In den Erzeugnissen erfolgt nach der Herstellung ein ständiger Abbau.
Einerseits werden von den Handelsketten möglichst lange Mindesthaltbarkeitsdaten gefordert, andererseits ergeben sich natürliche Beschränkungen aufgrund des fortwährenden Vitamin-C-Abbaus. Nach allgemeiner Verkehrsauffassung wird erwartet, dass der deklarierte Vitamin-C-Gehalt in den betreffenden Lebensmitteln in annähernd gleicher Konzentration enthalten ist. Als handelsüblich werden noch Vitamin-C-Unterschreitungen von bis zu 20% toleriert.
In Einzelfällen wurden bei fruchtsafthaltigen Getränken (bestimmt für Säuglinge nach dem 4. Monat) Vitamin-C-Unterschreitungen von 30% ermittelt, wobei die Fläschchen noch Mindesthaltbarkeitsdaten mit bis vier Monaten Laufzeit aufwiesen. Offensichtlich wurden hier von Herstellerseite zu lang bemessene Mindesthaltbarkeitsdaten vorgegeben.
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