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Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe

Lebensmittelüberwachung und Tiergesundheit im Regierungsbezirk Karlsruhe

Fußpilz-Rezepturen: auch 2004 ein Renner

Nicht nur im Wald, sondern auch auf Lebewesen können Pilze ihr verborgenes Leben führen. Insbesondere Sportler, Schwimmbad- und Saunabesucher können davon manchmal ein Lied singen.

Eine der häufigsten Infektionen des Menschen überhaupt ist der sogenannte „Fußpilz”, eine hauptsächlich durch Dermatophyten (Fadenpilze) hervorgerufene Mykose (Pilzerkrankung) der Haut. Besonders wohl fühlen sich diese Pilze in den feuchten Zwischenräumen der Fußzehen, vor allem wenn deren Besitzer nach intensivem Sport und Schwitzen diese nicht genügend abtrocknet. Dann melden sich die Pilze durch Hautrötung, Abschilferung der oberen Hautschichten und Juckreiz. Ein Standardarzneistoff gegen die unerwünschten Mitbewohner ist Clotrimazol, den Hautärzte gerne in Apothekenrezepturen verordnen. 2004 wurde wie bereits im Vorjahr eine recht große Anzahl von solchen Apothekenrezepturen zur Untersuchung und Beurteilung eingereicht. Wie die Ergebnisse im CVUA Karlsruhe zeigten, wiesen diese Rezepturen zwar relativ häufig Kennzeichnungsmängel auf, dafür war allerdings der Gehalt an Clotrimazol in den meisten Fällen ordnungsgemäß. Dies ist ein erfreuliches Ergebnis, da in der Vergangenheit gerade Rezeptur hin und wieder durch Über- oder Unterdosierungen der arzneilich wirksamen Bestandteile auffielen.

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